Home arrow Section1 arrow Aktuelle News arrow airStudio 8 - Jetzt mit Unterstütztung für Somfy, SIRO, Olympia Protect und mehr
Language
Hauptmenü
Home
Shop
Download
Community
FAQ
Kontakt
Impressum
Archiv
airStudio 8 - Jetzt mit Unterstütztung für Somfy, SIRO, Olympia Protect und mehr PDF Drucken E-Mail

airStudio 8 steht zum Download bereit. Eigentlich wären wir erst bei Version 7.8. Wir haben uns jedoch entschlossen, einen kleinen Versionssprung zu machen. Der Grund liegt darin, dass mit der neuen Version erstmalig FSK basierte Systeme unterstützt werden. FSK steht für Frequenzmodulation und ermöglicht eine sehr störsichere Übertragung. Zu diesen Systemen zählen z.B. Olympia Protect und Homematic. Im Folgenden möchten wir die neuen Features näher vorstellen.

 

  • Unterstützung für Olympia Protect

Mit airStudio 8 werden die meisten Komponenten von Olympia Protect unterstützt. Dabei handelt es sich um ein Alarmanlagen System, welches u.a. einen Magnetkontakt, einen Glasbruchsensor, einen Wassersensor, einen Bewegungsmelder, eine Lichtschranke sowie eine Sirene umfasst. Sowohl die Sirene, welche außen und innen installiert werden kann, als auch die Magentkontakte, dürften für viele User interessant sein. 

Die FSK-Modulation als auch die Frequenz von 868 MHz ermöglichen dabei eine sichere Übertragung. So erwiesen sich die Magnetkontakte in unserem Test selbst auf Metall- und Aluminium-Fensterrahmen als sehr zuverlässig. Die Sirene erzeugt einen Schallpegel, der im Innenraum kaum zu ertragen ist und die meisten Einbrecher in die Flucht schlagen dürfte. Es lassen sich beliebig viele Sirenen am Light-Manager anmelden. Die Alarmzeit kann per Langzeit-Pause individuell festgelegt als auch jederzeit abgebrochen werden. Um den Empfang dieser Komponentan zu ermöglichen, wählt man auf der Registerkarte Funkbus-Sender Olympia Protect aus.

 

 

Wie man sieht, ist es bei FSK im Gegensatz zur ASK (Amplitudenmodulation) nicht möglich, unterschiedliche Systeme auf derselben Frequenz parallel zu verarbeiten. Werden Sensoren aus der Olympia Protect Reihe eingesetzt, können die Signale beispielsweise von FS20 Sensoren nicht mehr empfangen werden. Diese Einschränkung gilt allerdings nicht für die Sirene, da hierbei keine dauerhafte Verbindung notwendig ist. Es werden beide Olympia Protect Generationen gleichermaßen unterstützt.

 

 

  • Unterstützung für SIRO Rohrmotoren

Mit airStudio 8 hält die Unterstützung für Rohrmotoren der Firma SIRO Einzug. SIRO Motoren der ERB-Reihe zeichnen sich u.a. durch die Besonderheit aus, dass sie per integriertem Akku betrieben werden. Dies ist ideal für den Innensonnenschutz und erlaubt eine komplett autarke Installation. Der Akku hält mehrere Monate und kann bei Bedarf sogar per Solarpanel geladen werden.

Es gibt zwei Baureihen dieser Motoren. Eine Version für höheres Drehmoment, die ERB-Serie, sowie die kleinere Version ERB-LE mit äußerst kompakten Abmessungen. Beide Versionen werden vom Light-Manager unterstützt. Die ERB-LE Serie wurde auf der Gemeinschafts-Registerkarte Romotec integriert, da ein gemeinsames Funkprotokoll Anwendung findet. Die ERB Serie hat hingegen eine eigene Registerkarte erhalten. Auf der Karte Romotec gibt es zwei kleine Neuerungen, die auch für die Nutzer anderer kompatibler Systeme interessant sind. Standardmäßig werden nun die Bedienelemente für Langbefehle, also Fahren bis zum Anschlag, als auch für die Mittelposition im Web-Interface eingeblendet. Diese Befehle lassen sich indivdiuell verbergen, wenn deren Funktion nicht benötigt wird.

 

 

 

  • Unterstützung für Somfy RTS

Ab sofort wird Somfy RTS vom Light-Manager unterstützt. Dieses System hat hohe Verbreitung im Bereich Rohrmotoren. Es gibt aber auch Zwischenstecker sowie Einbau-Aktoren innerhalb dieses Systems. Konfiguriert wird es auf der zugehörigen Registerkarte in der Aktorenverwaltung.

 

 

Um einen Somfy RTS Empfänger zu steuern, legt man zunächst einen neuen Aktor an. Dazu reicht ein Klick auf den entsprechenden Knopf in der Aktorenverwaltung. Anschließend aktiviert man den Lernmodus des Empfängers. Dies kann entweder am Empfänger selbst oder durch Drücken der Lerntaste an einer vorhandenen Somfy Fernbedienung geschehen. Nun wählt man in airStudio den Befehl Aktor anmelden. Ab sofort lässt sich der Empfänger per Light-Manager steuern. Es ist also nicht notwendig, den Empfänger physisch zu erreichen. Bitte beachten: Ein RTS Aktor erlaubt die Koppelung mit max. 6 Sendern. Ist diese Anzahl erreicht, muss der Empfänger zurückgesetzt werden. Es empfiehlt sich also, keine unnötigen Anlern-Versuche durchzuführen, um dieses Limit nicht auszuschöpfen.

 

 

  • Auslösen von Szenen mit Homematic Sendern

Eine umfassende Homematic Unterstützung muss noch etwas warten. Der Empfang und damit das Auslösen von Szenen per Homematic Sender, z.B. per Wandschalter oder Fernbedienung, ist aber bereits möglich. Wer dies nutzen möchte, wählt für den 868 MHz Modus entsprechend Homematic aus.

 

 

Wir hoffen, bereits mit der nächsten Version auch den Support für Standard Aktoren, also z.B. klassische Ein/Aus bzw. Rauf/Runter-Schalter anbieten zu können. Eine Unterstützung für Homematic IP ist derzeit nicht geplant.

 

 

  • Viel Neues mit Markern

Auch im Bereich Marker hat sich einiges getan. Die Anzahl wurde von 32 auf 64 Marker erhöht. Dieser Schritt macht Sinn, weil es mit der neuen Version möglich wird, einen Marker an einen bestimmten Aktor zu binden. Dies steigert den Bedienkomfort, da der Zustand eines Aktors nicht nur wie bisher in der Marker-Sektion des Web-Interfaces, sondern auch in der entsprechenden Zone sichtbar wird. Weiterhin lassen sich die Farben eines Markers individuell einstellen. So wird der Status einer Beleuchtung z.B. mit Gelb für ein und Grau für aus treffend dargestellt, der Status eines Fensterkontaktes jedoch sinnvoller durch Grün und Rot visualisiert. Bereits bisher war es möglich, den Zustand eines Markers durch Berühren im Web-Interface zu ändern. Dies geht auch weiterhin, kann jedoch optional aktiviert bzw. deaktiviert werden. So wird ein zufälliges Ändern durch versehentliche Berührung vermieden. Um einen Marker an einen Aktor zu binden, wählt man diesen in der Aktorenverwaltung einfach aus.

 

 

Sofern dieser noch nicht benannt wurde, erhält er automatisch den Namen des zugehörigen Aktors. Das Resultat ist, dass der Zustand dieses Markers stets den Zustand des Aktors refklektiert, egal ob dieser innerhalb einer Szene oder direkt in einer Zone geschaltet wurde. Der Status wird mit Hilfe der entsprechenden Farben in der Zone visualisiert, was man in nebenstehendem Beispiel erkennen kann. Das Garagentor wird grün angezeigt, ist also geschlossen. Die Webgeleuchtung erscheint gelb und ist somit eingeschaltet. 

Der Status wird solange korrekt angezeigt, solange der Aktor mittels des Light-Managers gesteuert wird. Möchte man auch die Bedienung per externer Fernbedienung berücksichtigen, kann dies mit Hilfe einer Funkbus-Szene leicht realisiert werden. Um die Marker Sektion im Web-Interface übersichtlicher zu gestalten, gibt es im Options-Menü die Möglichkeit, unbenannte Marker automatisch auszublenden. 

   

 

 

 

 

  •   Kleinere Verbesserungen in der Aktorenverwaltung

Ab sofort ist es möglich, einzelne Aktoren oder ganze Zonen im Web-Interface auszublenden. Weiterhin gibt es nun die Möglichkeit, LAN-, IR- und Funk-Befehle eleganter anzuordnen. Bisher besetzte jeder Befehl eine eigene Zeile im Web-Interface. Auf der rechten Seite befand sich ein Knopf mit der Aufschrift Set, um den Befehl zu aktvieren. Jetzt ist es möglich, zwei Befehle in eine Zeile zu legen. Nehmen wir als Beispiel einen Funk RGB-Controller. Für diesen hat man die beiden Befehle RGB Controller Ein und RGB Controller Aus eingelernt. 

 

 

Wird nun die Option Mit nächstem Befehl in eine Zeile legen angehakt, dann erscheinen beide Befehle nebeneinander im Web-Interface. Als Knopf-Beschriftung wird automatisch das letzte Wort der jeweiligen Aktor-Beschriftung gewählt, hier also Ein und Aus. Insgesamt ergibt sich somit ein übersichtlicheres Bedienfeld.

 

 

  • Authentifizierung per URL-Parameter

Seit iOS 11 speichert das Apple-Betriebssystem bei Homescreen Verknüpfungen keine Login-Daten nach dem üblichen Schema http://user:password@192.168.xxx.xxx mehr. Ob es sich um einen Bug oder ein Feature handelt, ließ sich nicht in Erfahrung bringen. Die Konsequenz für iPhone und iPad User war, dass bei jedem Aufruf der Web-App Benutzername und Kennwort erneut eingeben werden musste. Nicht gerade komfortabel. Daher ist es ab sofort möglich, die Authentifizierung per URL-Parameter in der folgenden Form durchzuführen:

 

http://192.168.xxx.xxx/?user=MeinName&pass=MeinKennwort

 

Die Homescreen Verknüpfung muss zu diesem Zweck erneut angelegt werden. URL-Parameter werden unter iOS 11 einwandfrei abgespeichert und die Authentifizierung ist auf diesem Wege wieder komfortabel möglich. Da die Parameter in der Browserhistorie auftauchen, empfiehlt es sich ggf., den Browserverlauf nach der Erstellung der Verknüpfung zu löschen.

 

Desweiteren wurden einige kleine Verbesserungen sowohl an der Benutzeroberfläche von airStudio als auch am Web-Interface durchgeführt. So ist es nicht mehr erforderlich, vor einer Änderung an einem Aktor oder eine Szene auf Editieren zu klicken. Stattdessen kann man die Änderung einfach durchführen und anschließend auf Aktualisieren drücken. Dies entspricht wesentlich mehr dem natürlichen Workflow. Im Web-Interface wurde eine neuer Schrifttyp sowie kleine Animation eingeführt. Um die Änderungen zu sehen, ist es u.U. erforderlich, den Browser Cache zu leeren.

Wir wünschen viel Spaß mit der neuen Version!

 


© jbmedia 2016 | info@jbmedia.de | Fax: +49.2191.4649925